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# Cannabis Social Club Dortmund beginnt mit legaler Cannabis-Abgabe
- URL: https://csc.do/aktuelles/pressemitteilung-cannabis-social-club-dortmund-e-v-beginnt-mit-legaler-cannabis-abgabe/
- Published: 2025-06-10T18:15:28.000Z
- Updated: 2026-09-25T15:03:32.000Z
- Description: Seit Mitte Mai 2025 gibt der Verein gemeinschaftlich angebautes Cannabis kontrolliert an seine Mitglieder weiter, als erste Anbauvereinigung in Dortmund.
- Author: Dominik De Marco
- Tags: Pressemitteilung, Aktuelles

****Mitteilung vom 10\. Juni 2025.** Manches hat sich seitdem geändert, aktuell gilt, was unter [Kosten](https://csc.do/kosten/) und [Mitgliedschaft](https://csc.do/mitgliedschaft/) steht.

Der Cannabis Social Club Dortmund e. V. schreibt Geschichte in der Ruhrgebietsmetropole: Bereits Mitte Mai hat der Verein mit der ersten kontrollierten und legalen Ausgabe von gemeinschaftlich angebautem Cannabis an seine Mitglieder begonnen. Dieser bedeutende Schritt ist nicht nur ein Meilenstein für den Verein, sondern setzt auch ein klares Zeichen für den Wandel in Dortmund angesichts der neuen Cannabis-Gesetzgebung in Deutschland.

Dominik De Marco, 1\. Vorsitzender des Cannabis Social Club Dortmund e. V. betont die Bedeutung dieses historischen Augenblicks: „Mit diesem Schritt schreiben wir als Verein Geschichte. Als erste offiziell lizenzierte Anbauvereinigung in Dortmund ist es unsere zentrale Verantwortung, Cannabis legal und unter strikten Auflagen an volljährige Mitglieder abzugeben. Wir verstehen uns als Pioniere einer verantwortungsbewussten Cannabis-Politik, die den Schwarzmarkt entschlossen bekämpft und den Schutz von Jugendlichen sowie Verbrauchern konsequent in den Mittelpunkt stellt.“

Die Abgabe erfolgt dabei streng reglementiert: Mitglieder dürfen monatlich bis zu 50 Gramm Cannabis und täglich maximal 25 Gramm vom Verein beziehen. Das sind die gesetzlichen Höchstmengen, für Mitglieder unter 21 gelten engere Grenzen.

Ein wichtiger Teil der Arbeit des Vereins ist die Laborprüfung, die das Gesetz vorschreibt. Der Verein lässt sein Cannabis in unabhängigen, zertifizierten Laboren umfassend testen. Jede Charge wird dabei im Labor untersucht, unter anderem auf Schwermetalle, Keime und Schimmelpilzgifte. Die Ergebnisse veröffentlicht der Verein auf seiner Website.

„Diese transparenten und strengen Laborkontrollen sind ein fundamentaler Unterschied zum illegalen Schwarzmarkt, der keinerlei Garantien für Reinheit oder Sicherheit bieten kann und wird“, unterstreicht De Marco. „Unsere Mitglieder können sich darauf verlassen, dass ihr Cannabis im Labor geprüft ist. Diese sorgfältigen Analysen unterstreichen unser Engagement für die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Mitglieder.“

Wegen der vielen Aufnahmeanträge galt vorübergehend ein Aufnahmestopp. Der Verein nimmt jedoch im Juni neue Mitglieder auf. Interessierte können sich direkt an den Verein wenden.

„Wir freuen uns über das enorme Interesse an unserem Club und unserer Arbeit“, so De Marco. „Um jedoch jedem Mitglied gerecht zu werden und die Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben einzuhalten, die uns der Gesetzgeber auferlegt, sind umfangreiche Baumaßnahmen und die finale Implementierung unserer Sicherheitsinfrastruktur notwendig. Wir gehen davon aus, dass wir voraussichtlich bis Oktober unsere Anbaufläche erweitern und dann auch neue Mitglieder aufnehmen können.“

Ein Kernanliegen des Cannabis Social Club Dortmund e. V. ist und bleibt die umfassende Präventionsarbeit. Der Verein hat ein detailliertes Präventions- und Jugendschutzkonzept entwickelt, das weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgeht.

„Die Legalisierung ist kein Freifahrtschein, sondern eine Chance, den Umgang mit Cannabis sicherer und transparenter zu gestalten“, erläutert De Marco, der als Kommunalpolitiker gesellschaftliche Verantwortung besonders im Blick hat. „Unsere drei Präventionsbeauftragten stehen im engen Austausch mit Suchtberatungsstellen und führen regelmäßige Fortbildungen durch. Es geht uns um Aufklärung über Wirkweisen, Risiken und verantwortungsvollen Konsum. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat dabei oberste Priorität: Cannabis ist und bleibt ohne Ausnahme eine Substanz für Erwachsene.“