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Über uns

Ein Verein aus Dortmund, in dem Erwachsene gemeinsam Cannabis für den eigenen Konsum anbauen. Gegründet 2023. Im November 2024 haben wir als erster Verein in Dortmund die Erlaubnis der Bezirksregierung Arnsberg erhalten, seit Januar 2025 sind wir Anbauvereinigung.

Wer wir sind

Der Cannabis Social Club Dortmund e. V. ist ein Verein von Erwachsenen, die gemeinsam Cannabis anbauen, ausschließlich für den eigenen Konsum der Mitglieder. Als Anbauvereinigung sind wir ein nicht wirtschaftlicher Verein (§ 1 Nr. 13 KCanG) und arbeiten nicht auf Gewinn.

Unsere Mitglieder sind im Schnitt 45 Jahre alt. Gut jedes fünfte ist älter als 55, jünger als 25 sind nur 3 Prozent. Knapp vier von fünf wohnen in Dortmund. (Stand: September 2026)

Den Verein vertritt ein gewählter Vorstand. Für Prävention und Jugendschutz sind zwei Präventionsbeauftragte da. Sie beraten vertraulich, auf Wunsch auch anonym.

Der Verein im Überblick

  • Gegründet: am 5. September 2023, noch bevor das Konsumcannabisgesetz galt. Eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Dortmund (VR 7945).
  • Erlaubnis: Am 25. November 2024 hat uns die Bezirksregierung Arnsberg als erstem Verein in Dortmund die Erlaubnis erteilt (§ 11 KCanG). Sie gilt bis zum 31. Dezember 2031 und kann verlängert werden (§ 14 KCanG).
  • Anbauvereinigung: seit dem 1. Januar 2025. Seitdem bauen wir auf 360 m² an. Die erste Ernte war im April 2025, die erste Weitergabe an Mitglieder im Mai 2025.
  • Labor: Unser Cannabis wird regelmäßig in einem unabhängigen Labor untersucht. Alle Ergebnisse stehen unter Laborergebnisse.

Zahlen zu Aufnahmen, Weitergabe und Laborprüfungen veröffentlichen wir in unseren Mitteilungen unter Aktuelles.

Wie wir arbeiten

Angebaut wird gemeinsam, von Mitgliedern für Mitglieder. Cannabis geben wir nur an Mitglieder weiter: persönlich, innerhalb der gesetzlichen Höchstmengen und nach Kontrolle von Mitgliedsausweis und Lichtbildausweis. Einen Laden, einen Verkauf oder eine Lieferung gibt es nicht.

Satzung und Beitragsordnung legen die Beiträge fest. Wir verwenden das Geld für Anbau, Laborprüfungen, Prävention und Verwaltung. Was das für dich bedeutet, erklärt die Seite Kosten.

  • Prävention: Wissen, ein anonymer Selbsttest und eine Schulung, offen für alle. Mehr unter Prävention.
  • Jugendschutz: Minderjährige haben bei uns keinen Zutritt. Was wir dafür tun, erklärt die Seite Jugendschutz.
  • Miteinander: Wie wir miteinander umgehen, regelt unser Ehrenkodex.

Unsere Pflichten nach dem Gesetz

  • Erlaubnis und Aufsicht: Anbauen und weitergeben dürfen wir nur mit der Erlaubnis nach § 11 KCanG. Die Bezirksregierung Arnsberg prüft, ob wir die Vorgaben einhalten.
  • Jugend- und Gesundheitsschutz: Wir haben ein Gesundheits- und Jugendschutzkonzept und ernennen Präventionsbeauftragte (§ 23 KCanG).
  • Dokumentation: Wir dokumentieren, was das Gesetz verlangt (§ 26 KCanG). Die jährliche Meldung zur Auswertung des Gesetzes enthält keine Namen.
  • Keine Werbung: Für Cannabis und für Anbauvereinigungen darf nicht geworben werden (§ 6 KCanG). Deshalb informieren wir hier sachlich.

Wie wir die Erlaubnis bekommen haben und was wir anderen Vereinen raten, beschreiben wir unter Eine Anbauvereinigung gründen.

Wofür wir uns einsetzen

Wir setzen uns für eine gesundheitsorientierte, evidenzbasierte Drogenpolitik ein. Mit Blick auf die Evaluation des Konsumcannabisgesetzes sprechen wir uns dafür aus, den legalen Rahmen weiterzuentwickeln statt zurückzudrehen.

Kontakt

Noch Fragen?

Schreib uns eine E-Mail oder ruf während der telefonischen Sprechzeiten an.

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