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Cannabis Social Club Dortmund e. V. is a cultivation association under the German Consumer Cannabis Act (KCanG). It grows cannabis communally and on a non-commercial basis for the personal use of its adult members and passes it on exclusively to them. Founded in 2023, the association was the first in Dortmund to receive a licence from Arnsberg District Government in November 2024 and has since admitted almost 300 people. Two prevention officers are responsible for youth and health protection. Politically, the association campaigns for a health-oriented, evidence-based drug policy.

Press releases (in German)

  • Drei Jahre Cannabis Social Club Dortmund: mehr Mitglieder, weniger Menge je Kopf

    Der Cannabis Social Club Dortmund e. V. ist am 5. September 2026 drei Jahre alt geworden. Seit seiner Gründung hat der Verein 291 Menschen aufgenommen. Eine Aufnahmegebühr erhebt der Verein derzeit nicht. Zum Jubiläum legt Dortmunds erste Anbauvereinigung Zahlen aus Anbau, Weitergabe und Prävention vor, und die zeigen eine Entwicklung, die viele kritische Stimmen nicht erwartet hätten: Die Menge, die je Mitglied weitergegeben wird, ist seit dem Start nicht gestiegen, sondern gesunken.

    Vom Gründungsverein zur ersten Anbauvereinigung

    Gegründet wurde der Verein am 5. September 2023, noch bevor das Konsumcannabisgesetz in Kraft trat. Im November 2024 erhielt er als erste Anbauvereinigung in Dortmund die Erlaubnis der Bezirksregierung Arnsberg. Im April 2025 folgte die erste Ernte, im Mai die erste Weitergabe an Mitglieder.

    Anbau und Weitergabe in Zahlen

    Seitdem hat der Verein in 76 Ernten aus 1.366 Pflanzen 57,2 Kilogramm Blüten und 1,3 Kilogramm Haschisch gewonnen. An seine Mitglieder gab er bis heute 51,4 Kilogramm weiter, verteilt auf 3.522 einzelne Ausgaben. Jede Weitergabe erfolgt persönlich, nach Kontrolle von Mitgliedsausweis und amtlichem Lichtbildausweis, innerhalb der gesetzlichen Höchstmengen, und jede wird dokumentiert.

    Keine einzige Laborprobe beanstandet

    Jede Charge hat der Verein vor der Weitergabe in einem unabhängigen Labor untersuchen lassen, bislang 89 Chargen in 98 Analysen. Geprüft wurden der Wirkstoffgehalt und, über gemeinsame Proben mehrerer Ernten, Schwermetalle, Keime und Schimmelpilzgifte. Keine einzige Probe ist durchgefallen. „Das Gesetz verlangt diese Kontrollen, und wir nehmen sie ernst. Wer bei uns Mitglied ist, soll wissen, was im Cannabis steckt, und das kann man nur mit Laborwerten belegen, nicht mit Versprechen“, sagt Dominik De Marco, 1. Vorsitzender des Vereins.

    Menge je Mitglied gesunken statt gestiegen

    Bei Einführung des Gesetzes warnten Kritikerinnen und Kritikerinnen und Kritikerinnen und Kritikerinnen und Kritiker, legaler Zugang werde zu mehr Konsum führen. Die Zahlen des Vereins zeigen das Gegenteil: Im ersten Monat der Weitergabe, im Mai 2025, gab der Verein gut 19 Gramm je Mitglied weiter. Im August 2026 waren es knapp 15 Gramm: ein Viertel weniger und nicht einmal ein Drittel der gesetzlich erlaubten Monatsmenge von 50 Gramm. „Wer legal und kontrolliert an Cannabis kommt, muss nicht auf Vorrat kaufen und bekommt bei jeder Abgabe auch Informationen zu Risiken. Viele unserer Mitglieder konsumieren bewusster als vorher. Genau das war der Gedanke hinter dem Gesetz“, so De Marco.

    Kaum noch Kontakt zum Schwarzmarkt

    In einer Befragung unter den Mitgliedern gaben knapp 96 Prozent an, ihr Cannabis überwiegend über den Verein zu beziehen. 95 Prozent haben nach eigenen Angaben keinen Kontakt mehr zum Schwarzmarkt. „Der Schwarzmarkt fragt nach keinem Ausweis und kennt keine Laboranalyse. Jeder Mensch, der von dort zu uns wechselt, ist ein Gewinn für den Gesundheits- und den Jugendschutz“, sagt De Marco.

    Wer Mitglied ist

    Die Mitglieder sind im Schnitt 45 Jahre alt, gut jedes fünfte ist älter als 55. Jünger als 25 sind nur drei Prozent. Knapp vier von fünf Mitgliedern wohnen in Dortmund. „Das Bild vom jungen Kiffer passt auf unsere Mitglieder nicht. Bei uns sind Menschen aus allen Altersgruppen, die sich bewusst für einen legalen Weg entschieden haben“, sagt De Marco.

    Prävention als Schwerpunkt

    Zwei Präventionsbeauftragte sind für die Mitglieder ansprechbar, auch anonym. Auf seiner Website bietet der Verein sachliche Informationen zu Wirkung, Risiken und Hilfsangeboten, einen anonymen Selbsttest und eine Online-Präventionsschulung. Wer die Abschlussprüfung besteht, erhält eine Teilnahmebestätigung. Das Angebot ist freiwillig und steht allen offen, nicht nur Mitgliedern. „Prävention heißt für uns nicht erhobener Zeigefinger, sondern gutes Wissen. Deshalb teilen wir es mit allen, die sich informieren wollen“, so De Marco.

    Politisch setzt sich der Verein für eine gesundheitsorientierte, evidenzbasierte Drogenpolitik ein. Mit Blick auf die Evaluation des Konsumcannabisgesetzes spricht er sich dafür aus, den legalen Rahmen weiterzuentwickeln statt zurückzudrehen.

    Alle Zahlen: Stand 24. September 2026.

    Über den Cannabis Social Club Dortmund e. V.

    Der Cannabis Social Club Dortmund e. V. ist eine Anbauvereinigung nach dem Konsumcannabisgesetz (KCanG). Er baut gemeinschaftlich und nicht gewerblich Cannabis zum Eigenkonsum seiner volljährigen Mitglieder an und gibt es ausschließlich an sie weiter. Der 2023 gegründete Verein erhielt im November 2024 als erster in Dortmund die Erlaubnis der Bezirksregierung Arnsberg und hat seitdem fast 300 Menschen aufgenommen. Zwei Präventionsbeauftragte sind für Jugend- und Gesundheitsschutz zuständig. Politisch setzt sich der Verein für eine gesundheitsorientierte, evidenzbasierte Drogenpolitik ein.

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  • Cannabis Social Club Dortmund beginnt mit legaler Cannabis-Abgabe
    Mitteilung vom 10. Juni 2025. Manches hat sich seitdem geändert, aktuell gilt, was unter Kosten und Mitgliedschaft steht.

    Der Cannabis Social Club Dortmund e. V. schreibt Geschichte in der Ruhrgebietsmetropole: Bereits Mitte Mai hat der Verein mit der ersten kontrollierten und legalen Ausgabe von gemeinschaftlich angebautem Cannabis an seine Mitglieder begonnen. Dieser bedeutende Schritt ist nicht nur ein Meilenstein für den Verein, sondern setzt auch ein klares Zeichen für den Wandel in Dortmund angesichts der neuen Cannabis-Gesetzgebung in Deutschland.

    Dominik De Marco, 1. Vorsitzender des Cannabis Social Club Dortmund e. V. betont die Bedeutung dieses historischen Augenblicks: „Mit diesem Schritt schreiben wir als Verein Geschichte. Als erste offiziell lizenzierte Anbauvereinigung in Dortmund ist es unsere zentrale Verantwortung, Cannabis legal und unter strikten Auflagen an volljährige Mitglieder abzugeben. Wir verstehen uns als Pioniere einer verantwortungsbewussten Cannabis-Politik, die den Schwarzmarkt entschlossen bekämpft und den Schutz von Jugendlichen sowie Verbrauchern konsequent in den Mittelpunkt stellt.“

    Die Abgabe erfolgt dabei streng reglementiert: Mitglieder dürfen monatlich bis zu 50 Gramm Cannabis und täglich maximal 25 Gramm vom Verein beziehen. Das sind die gesetzlichen Höchstmengen, für Mitglieder unter 21 gelten engere Grenzen.

    Ein wichtiger Teil der Arbeit des Vereins ist die Laborprüfung, die das Gesetz vorschreibt. Der Verein lässt sein Cannabis in unabhängigen, zertifizierten Laboren umfassend testen. Jede Charge wird dabei im Labor untersucht, unter anderem auf Schwermetalle, Keime und Schimmelpilzgifte. Die Ergebnisse veröffentlicht der Verein auf seiner Website.

    „Diese transparenten und strengen Laborkontrollen sind ein fundamentaler Unterschied zum illegalen Schwarzmarkt, der keinerlei Garantien für Reinheit oder Sicherheit bieten kann und wird“, unterstreicht De Marco. „Unsere Mitglieder können sich darauf verlassen, dass ihr Cannabis im Labor geprüft ist. Diese sorgfältigen Analysen unterstreichen unser Engagement für die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Mitglieder.“

    Wegen der vielen Aufnahmeanträge galt vorübergehend ein Aufnahmestopp. Der Verein nimmt jedoch im Juni neue Mitglieder auf. Interessierte können sich direkt an den Verein wenden.

    „Wir freuen uns über das enorme Interesse an unserem Club und unserer Arbeit“, so De Marco. „Um jedoch jedem Mitglied gerecht zu werden und die Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben einzuhalten, die uns der Gesetzgeber auferlegt, sind umfangreiche Baumaßnahmen und die finale Implementierung unserer Sicherheitsinfrastruktur notwendig. Wir gehen davon aus, dass wir voraussichtlich bis Oktober unsere Anbaufläche erweitern und dann auch neue Mitglieder aufnehmen können.“

    Ein Kernanliegen des Cannabis Social Club Dortmund e. V. ist und bleibt die umfassende Präventionsarbeit. Der Verein hat ein detailliertes Präventions- und Jugendschutzkonzept entwickelt, das weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgeht.

    „Die Legalisierung ist kein Freifahrtschein, sondern eine Chance, den Umgang mit Cannabis sicherer und transparenter zu gestalten“, erläutert De Marco, der als Kommunalpolitiker gesellschaftliche Verantwortung besonders im Blick hat. „Unsere drei Präventionsbeauftragten stehen im engen Austausch mit Suchtberatungsstellen und führen regelmäßige Fortbildungen durch. Es geht uns um Aufklärung über Wirkweisen, Risiken und verantwortungsvollen Konsum. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat dabei oberste Priorität: Cannabis ist und bleibt ohne Ausnahme eine Substanz für Erwachsene.“

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  • Der Cannabis Social Club Dortmund hat als erster Verein in Dortmund die Genehmigung zum Anbau von Cannabis erhalten
    Mitteilung vom 25. November 2024. Manches hat sich seitdem geändert, aktuell gilt, was unter Kosten und Mitgliedschaft steht.

    Der Cannabis Social Club Dortmund hat als erster Verein in Dortmund von der Bezirksregierung Arnsberg die offizielle Genehmigung zum Anbau von Cannabis erhalten. Mit dieser Lizenz wird der Verein als Anbauvereinigung anerkannt. Ziel des Vereins ist es, seinen Mitgliedern einen sicheren, kontrollierten und verantwortungsvollen Zugang zu Cannabis zu ermöglichen, stets mit einem klaren Fokus auf Prävention, Jugendschutz und gesellschaftliche Verantwortung.

    Der Startschuss für den Anbau fällt am 1. Januar 2025. Die erste Abgabe an die Mitglieder ist für April 2025 geplant. Diese bewusst gewählte Vorbereitungszeit soll sicherstellen, dass alle Prozesse mit größter Sorgfalt geplant und umgesetzt werden, um hohe Standards in den Bereichen Sicherheit und Prävention zu gewährleisten. „Wir möchten nichts überstürzen“, erklärt Dominik De Marco, Vorsitzender des Vereins. „Unser Anspruch ist es, von Anfang an alles richtig zu machen: von der Planung über die Umsetzung bis hin zur langfristigen Betreuung unserer Mitglieder.“

    Die Produktionsstätte wird an einem geheim gehaltenen Ort eingerichtet und mit modernster Sicherheitstechnik ausgestattet. Auch die Abgabestelle wird nach strengsten Sicherheitsvorgaben konzipiert und bleibt ausschließlich den Vereinsmitgliedern bekannt. „Wir legen großen Wert darauf, dass nur berechtigte Personen Zugang erhalten“, betont De Marco. „Unbefugte oder Schaulustige haben bei uns keinen Platz.“

    Prävention als zentrales Anliegen

    Ein Kernanliegen des Vereins ist die Präventionsarbeit. Zwei speziell geschulte Präventionsbeauftragte stehen den Mitgliedern als vertrauensvolle Ansprechpersonen zur Seite. „Unsere Präventionsbeauftragten sind keine Kontrollinstanzen, sondern Vertrauenspersonen“, erläutert De Marco. „Sie setzen das Präventionsprogramm um, organisieren Schulungen und bieten Beratung an.“ Dabei respektiert der Verein die Selbstbestimmung seiner Mitglieder und erhebt keinen moralischen Zeigefinger. Ziel ist es vielmehr, durch Aufklärung und Beratung riskante Konsummuster zu verhindern und Schutzfaktoren zu stärken. Regelmäßige Weiterbildungen der Präventionsbeauftragten gewährleisten, dass die Arbeit stets auf dem neuesten Stand der Wissenschaft bleibt.

    Begrenzte Mitgliederzahl und Ehrenkodex

    Aktuell zählt der Verein bereits 85 Mitglieder. Zum Start nimmt der Cannabis Social Club Dortmund maximal 100 Mitglieder auf. Sobald diese Grenze erreicht ist, wird ein vorübergehender Aufnahmestopp verhängt. „Uns ist es wichtig, jedes Mitglied persönlich kennenzulernen“, erklärt De Marco. „Nur so können wir sicherstellen, dass alle unsere Werte teilen und sich an unseren Ehrenkodex halten.“ Dieser umfasst Leitlinien für einen respektvollen Umgang miteinander sowie Regeln für einen verantwortungsvollen Konsum von Cannabis. „Unser Ehrenkodex ist nicht nur ein Regelwerk, er spiegelt unsere Haltung wider“, so De Marco weiter.

    Die Mitgliedschaft kostet eine einmalige Aufnahmegebühr von 350 Euro sowie einen monatlichen Mitgliedsbeitrag von 25 Euro. Die Aufnahmegebühr dient dazu, den Aufbau des Vereins sowie die Einhaltung der Sicherheits- und Qualitätsstandards zu finanzieren. Langfristig plant der Verein, die Gebühren zu senken, sobald alle notwendigen Investitionen abgeschlossen sind.

    „Unser Ziel ist es, sämtliche Einnahmen in den Verein zu reinvestieren“, erklärt De Marco abschließend. „So können wir mittelfristig mehr Mitglieder aufnehmen und die laufenden Kosten nachhaltig decken.“

    Interessierte können sich auf der Website des Vereins unter https://csc.do/ über die Aktivitäten des Cannabis Social Club Dortmund informieren.

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  • Cannabis Social Club Dortmund beantragt Anbaulizenz
    Mitteilung vom 2. August 2024. Manches hat sich seitdem geändert, aktuell gilt, was unter Kosten und Mitgliedschaft steht.

    Der Cannabis Social Club Dortmund, ein nicht gewinnorientierter Verein mit derzeit 80 Mitgliedern, hat in dieser Woche bei der Bezirksregierung Arnsberg einen Antrag auf Erteilung einer Lizenz zum Anbau von Cannabis gestellt. Der 2023 gegründete Verein setzt sich für eine liberale und verantwortungsvolle Drogenpolitik ein. Mit diesem Schritt möchte er seinen Mitgliedern einen sicheren und legalen Zugang zu Cannabis ermöglichen.

    Dominik De Marco, 1. Vorsitzender des Vereins, unterstreicht die Bedeutung dieses Schrittes: „Mit dem Antrag auf eine Anbaulizenz kommen wir unserem Ziel einen entscheidenden Schritt näher, unseren Mitgliedern einen sicheren und kontrollierten Zugang zu Cannabis zu ermöglichen. Eine regulierte Abgabe schützt nicht nur die Gesundheit der Konsumierenden, sondern trägt auch dazu bei, den Schwarzmarkt einzudämmen und die damit verbundene Kriminalität zu reduzieren.“

    Der Verein hat in enger Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Expertin, einer Suchtberaterin, Trainerin für Suchtprävention und IHK-Prüferin, ein umfassendes Konzept für Jugendschutz, Prävention und Sicherheit entwickelt. Dieses detaillierte Konzept beschreibt die vielfältigen Maßnahmen, die der Verein zum Schutz junger Menschen und zur Suchtprävention umsetzen wird. 

    „Unser Konzept soll neue Maßstäbe für eine verantwortungsvolle Cannabisabgabe setzen“, erklärt De Marco abschließend. „Durch eine sorgfältige Dokumentation unserer Maßnahmen möchten wir sicherstellen, dass unsere Präventionsarbeit überprüfbar ist und eine solide Grundlage für die Evaluation geschaffen wird.“

    Der Cannabis Social Club Dortmund plant zunächst die Aufnahme von 100 Mitgliedern. Nach Erhalt der Anbaulizenz wird der Verein eine geeignete Immobilie anmieten, um mit dem Cannabisanbau beginnen zu können. Gespräche mit potenziellen Vermietern sind bereits im Gange. Der Verein rechnet bis November 2024 mit einer Entscheidung über den Antrag.

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Press coverage

A selection of reports about the club (mostly in German).

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