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Kurz erklärt · Wirkstoffe und Labor

Was sind synthetische Cannabinoide und HHC?

Stand: 7. Oktober 2026

Kurz gesagt

Im Labor hergestellte Stoffe, die wie THC wirken, oft viel stärker. Sie werden oft auf Pflanzen gesprüht und sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. HHC ist seit dem 27. Juni 2024 verboten.

Synthetische Cannabinoide sind im Labor hergestellte Stoffe, die an denselben Stellen im Gehirn andocken wie THC. Viele wirken deutlich stärker und länger. Möglich sind Herzrasen, starke Unruhe, Halluzinationen, Krampfanfälle und schwere Vergiftungen. Es gab Todesfälle.

Das Tückische: Sie werden oft auf pflanzliches Material gesprüht, auch auf CBD-Blüten, und als „natürliches Cannabis“ verkauft. Mit bloßem Auge sind sie nicht zu erkennen. Wer Cannabis unbekannter Herkunft nimmt, weiß deshalb nie sicher, was drin ist.

HHC (Hexahydrocannabinol) ähnelt THC chemisch und wurde eine Zeit lang als „legaler Ersatz“ verkauft. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung ist bei den üblichen Mengen mit psychoaktiven Wirkungen zu rechnen. Größere Mengen können zu schweren Vergiftungen führen. Seit dem 27. Juni 2024 fällt HHC in Deutschland unter das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz und ist verboten.

Merke: Bei Cannabis unbekannter Herkunft kann ein viel stärkerer Stoff dabei sein. Bei Herzrasen, Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit sofort 112.

Mehr dazu: Wenn es zu viel wird · Risiken ohne Panik

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