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Kurz erklärt

Wie hängen Cannabis und Psychosen zusammen?

Stand: 28. September 2026

Bei einer Psychose verliert ein Mensch vorübergehend den Bezug zur Realität. Möglich sind Halluzinationen und Wahnvorstellungen.

Ob Cannabis Psychosen auslöst, ist in der Forschung nicht abschließend geklärt. Weitgehend akzeptiert ist: Cannabis ist ein Risikofaktor unter mehreren. Im Zusammenspiel mit anderen Faktoren kann er dazu beitragen, dass eine Psychose entsteht. Menschen, die konsumieren, erkranken häufiger als Menschen ohne Konsum.

Das Risiko steigt:

  • je häufiger jemand konsumiert
  • je höher der THC-Gehalt ist
  • je früher jemand anfängt, weil das Gehirn bis etwa Mitte 20 reift
  • wenn Eltern oder Geschwister schon an einer Psychose erkrankt sind

Wer in der Familie Psychosen hat oder selbst schon psychotische Erfahrungen gemacht hat, verzichtet besser ganz. Wer konsumiert, meidet zumindest Produkte mit hohem THC-Gehalt. Wichtig ist außerdem, frühe Anzeichen ernst zu nehmen, etwa wenn sich Wahrnehmung oder Denken verändern, und dann ärztliche Hilfe zu suchen.

Merke: Nicht jeder Konsum führt zu einer Psychose, aber das Risiko ist real und lässt sich senken.

Mehr dazu: Risiken ohne Panik · Wer besser verzichtet

Quellen

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